Zum Vertrauen, zur Selbstliebe etc kannst du dich nicht bekennen, nach dem Motto: “ ich liebe mich, ich bin liebend, ich vertraue.“ Leere Worthülsen sind nichts als Attrappen. Kartonpüppchen, die beim ersten Starkregen in sich zusammenfallen.

Worte sind schnell gesagt doch was ist die Wahrheit innen?
Vertrauen lernst du und übst du in Situationen der Hoffnungslosigkeit, wo du im Dunklen stehst und Halt suchst.
Selbstliebe lernst du in Situationen, der Verletzlichkeit, wo du für dich einstehen und dir selbst treu sein solltest.
Im inneren Frieden zu bleiben lernst du, wenn um dich die Hölle los ist, wenn 100 Dinge auf dich zukommen, in Situationen von emotionalen Herausforderungen.
Daher vermeide diese Situationen nicht. Kämpfe nicht dagegen an, sondern erkenne sie als Chance, um dich zu entwickeln.

Zuhause im stillen Kämmerlein, bei einer Meditation glücklich zu sein ist keine Kunst.
In schwierigen Situationen trotz allem, bei dir zu bleiben und innerlich glücklich zu sein, schon.
Das Leben besteht aus lernen. Ist eine Lektion gelernt geht es ab zu nächsten und wie in der Schule, werden die Lektionen mitunter herausfordernder. Wenn du dich nur in deiner Komfortzone aufhältst und in der Volksschule bleibst, geschieht fast nichts. Deine Entwicklung bleibt fast stehen.
Doch du bist da um das Beste aus dir zu machen! Das wahre Lernen geschieht in deinem Innersten. Was du sagst, schreibst, tust muss nicht die Wahrheit sein, die du tatsächlich fühlst. Die Wahrheit aber ist das, was du in deinem Herzen erlebst. Habe den Mut dich zu zeigen, so wie du bist.
Wie oft höre ich unter Kollegen: „also das kann ich nicht auf Facebook schreiben. Da mache ich mir doch mein Image kaputt.“
Ich gratuliere jedem, der bereit ist sein Image gegen Wahrhaftigkeit zu tauschen. Es lebt sich frei und leicht, während dein mühsam aufgebautes Image langsam zum Sarg deines Herzens werden kann.

Danke fürs Lesen, du wundervolles Wesen!