Einmal eine ganz andere Sicht:

WARUM „ICH SPÜRE KEINE RESONANZ“, OFTMALS EINE AUSREDE IST

„Das fühlt sich nicht stimmig an“ oder „ich spüre keine Resonanz“ klingt fein und entwickelt und dennoch liegt hier oftmals ein schlafender Drache dahinter verborgen.
Es klingt selbstbestimmt, abgeklärt und entwickelt, wenn man scheinbar weiß was gut für einen ist. Oder?
Doch wer ist es, der genau weiß was stimmig ist?
Weißt du wer du wirklich bist?
Und damit meine ich nicht die Persönlichkeit, die Schatten und Gaben, die Vorlieben, Familiengeschichte, Emotionen oder Pastlife Erfahrungen.

„Wer bist du?“
Hast du dein wahres Wesen, deine Natur schon tiefgreifend erfahren?
Oder bist du noch in der Limitation deines Ichs gefangen?
Jenes Ich, das genau zu wissen scheint, was ihm gut tut und was es nicht mehr braucht, weil schon so entwickelt oder bereits hinausgewachsen?
Hier ist eine große Falle verborgen.
Das veredelte Ich, das sich oftmals als „spirituell“ bezeichnet beziehungsweise als „spiritueller Lehrer“ (was auch immer das sein mag), reagiert allergisch auf alles, was sein Spiel durchschauen und seine Rolle gefährden könnte.
Bevor das „spirituelle Ich“ sich demaskieren müsste, schlupft es oft in die Rolle des Fühligen oder des Vorhersehenden. „Ich fühle da jetzt keine Resonanz“ oder „das ist nichts mehr für mich, da bin ich schon drüber“ sind oftmals Ausreden des spirituellen Egos, sich dem eigenen Wesen nicht stellen zu müssen.
Der Verstand hat die Hose voll, das Ego wehrt sich gegen etwas das „höher“ ist als es selbst und das eigene Herz wird dann oft dafür missbraucht, die wahre Absicht zu verschleiern.
Hast du dein Wesen selbst tief erfahren, lösen sich all diese Konzepte von alleine auf und übrig bleibt nichts als Liebe. Die Liebe schafft keine Barrieren. Sie ist offen und frei, gebend und empfangend gleichermaßen.
Ich danke dir fürs Lesen, du wunderbares Wesen