Neun wichtige Punkte, die dir dabei helfen deinen Wert zu kommunizieren.

Die Preisdiskussionen und Verhandlungen über Spezialpreise ziehen sich wie Kaugummi durch die Berater und Energetikerszene.
Wer kennt das als EinzelunternehmerIn nicht, dass Menschen, die noch gar keine Klienten sind, schon vorab um einen billigeren (besseren) Preis fragen?


Du sagst zu, auf der einen Seite, weil dein Herz Mitgefühl hat und es ihr/ihm vielleicht wirklich nicht so gut geht, dass 60€/ Std drin sind und auf der anderen Seite regt sich ein ungutes Gefühl in deiner Magengrube. Du fragst dich warum immer an deiner Leistung gespart werden soll, wo du ja auch versuchst von deiner Arbeit zu leben und deine Kosten zu bezahlen?
ja, und vielleicht siehst du auch noch in einem Posting, dass eben diese Klientin gerade von einem Urlaub in einer Therme schwärmt oder eine teure Fortbildung absolviert hat. Willkommen in der „ich bin ein guter Mensch und Berater“ Falle.

Ganz ehrlich, es ist die Angst, die dich deinen Preis und Wert verringern lässt. Es ist deine Angst, weshalb du dich nicht traust deinen Preis zu erhöhen.
Deine Angst, dass dann gar keiner mehr kommt, wenn schon jetzt bei 60€ manche zögern und dir dein Eindruck vermitteln zu teuer zu sein.
Angst ist niemals ein guter Ratgeber. Angst erschafft noch mehr vom Selben.

Ich werde dir hier 9 wichtige Punkte anführen, warum du unbedingt deinen Preis & Wert erhöhen musst:

1.) Wer niedrige Preise verlangt, wird nicht als Profi gesehen. Es gibt einen Spruch, der viel Wahrheit in sich trägt: „Was billig ist, ist nichts wert.“

2.) Wenn du nicht von deiner Arbeit leben kannst, musst du etwas daran verändern. Wenn ein „mehr“ arbeiten nicht möglich oder attraktiv ist, musst du deine Preise so gestalten, dass du davon leben kannst.

3.) Wenn du viele Erfahrungen mit Klienten gesammelt hast, dann ist diese Erfahrung Goldes wert. Wenn du dann immer noch den Preis von vor 5 Jahren nimmst und nicht einmal die Inflation abdeckst, sagst du unbewusst, dass dein Erfahrungsschatz keinen Wert hast.

4.) Wie viel ist dir deine Freizeit wert? Wer viele Jahre mit Klienten freudvoll gearbeitet hat, merkt auch, dass die Zeit mit sich, der Familie und den Kindern kostbar ist. Für mich zB ist diese Zeit unbezahlbar geworden. Wie viel müsstest du verlangen, damit du darauf gut verzichten kannst und freudvoll gibst?

5.) Weil deine Arbeit, dein Beruf kein Hobby ist, wo du dir ein Körberlgeld dazu verdienst. Du willst davon leben, deine Miete und Steuern zahlen und alles was sonst noch monatlich ansteht. Du gehst ja auch nicht zum Supermarkt, kaufst dort ein und legst eine Spende mit einer großzügigen Geste und den Worten: „Ist schon gut so,“ hin.

6.) Du hast eine Ausbildung oder mehrere abgeschlossen und auch diese hat Geld gekostet. Du hast sie gemacht, weil das dein Leben und deine Arbeit bereichert. Jede Ausbildung steigert deine Kompetenz und damit auch deinen Wert. Lässt du deinen Preis unverändert, sagst du unbewusst, dass das nichts wert war.

7.) Wer aktive, zufriedene und wertschätzende Klienten haben möchte, die selbstverantwortlich ihren Weg mit deiner Unterstützung gehen, die mitarbeiten und zB Übungen auch umsetzen und nicht nur konsumieren, braucht einen höheren Preis. Wer mehr zahlt, macht auch mehr daraus.

8.) Weil ein glücklicher, zufriedener Coach, der seine eigenen Kosten abgedeckt hat, viel entspannter ist und noch viel besser arbeiten kann. Er kann seinen Klienten noch mehr vom Guten vermitteln, hat nicht nur Freude an der Arbeit, sondern auch Geld für seine eigenen Bedürfnisse.

9.) Wenn du wachsen möchtest, komme aus deiner Komfortzone heraus. Verändere deine Preise und du landest mitten in deinen begrenzenden Glaubenssätzen über Geld, Wert, geben und nehmen usw. Damit öffnest du eine Türe hin zu deiner eigenen Entwicklung. Du lernst dich dadurch neu kennen und lieben.

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Andrea & Herbert